Rezepte zum Nachkochen

Miesmuscheln nach Matrosenart

Mejillones a la marinera

Zutaten für eine Portion:

 

1,5 Kg Miesmuscheln

2 Zwiebeln

750 g Tomaten, vollreif

2 Zehen Knoblauch

1 Peperoncino

1 Bund Suppengrün

5 EL Olivenöl

2 Lorberblätter

1 Zweig Thymian

¼ Liter Wein, weiß, trocken

Salz und Pfeffer

1 Bund Petersilie

1 Bund Basilikum

 

Und so wird es gemacht:

 

Die Miesmuscheln unter fließendem Wasser gut abwaschen und ordentlich abtropfen lassen. Die Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden. Die Tomaten mit kochendem Wasser übergießen und häuten. Dann die Tomaten entkernen und das Fruchtfleisch würfeln. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Die Peperoncino aufschneiden, Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in Stücke zerkleinern. Das Suppengrün putzen und klein schneiden. Öl in einem Topf erhitzen und das Gemüse darin anbraten. Gewaschenes Thymian und Lorbeer dazu geben. Mit Wein aufgießen und aufkochen lassen. Die Muscheln hinzufügen und im geschlossenen Topf ca. 30 Minuten kochen, bis sich alle Muscheln geöffnet haben. Die nicht geöffneten Muscheln aussortieren. 

Kalte Gurkensuppe

Supa de pepino frio

(c) gurken _ markt _ Martin Abegglen _ Flickr
(c) gurken _ markt _ Martin Abegglen _ Flickr

Ein Rezept von Sven Dresselmann, nachzulesen im El Gustario de Mallorca und das tödliche Elixier.

 

Zutaten für 4 Personen:

 

6 Gartengurken

1 Becher Sahne

Dill

Salz

Pfeffer

4 gebratene Riesengarnelen (wahlweise)

 

 

Und so wird es gemacht:

 

Die Gurken schälen und ganz fein raspeln, dann die Sahne hinzugeben und mit viel frischem, fein gehacktem Dill verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mind. 1 Stunde lang in den Kühlschrank stellen. Wer mag, brät die Riesengarnelen kurz vor dem Servieren an und legt diese heiß in den Teller, dann mit der kalten Suppe begießen. Herrlich erfrischend als Vorspeise oder als kleinen Lunch an heißen Tagen. 

Geschmortes Kaninchen mit Mangold

Conill amb bledes

Zutaten für 4 Personen:

 

1 Kaninchen, ca. 1 bis 1,2 kg

Mehl zum Bestäuben

800 g Mangold

2 Tomaten

1 Zwiebel

4 Knoblauchzehen

1 Orange

4 EL Olivenöl

3 frische Lorbeerblätter

1 Prise Zimt

1 Prise Anis

200 ml Geflügelfond

 

100 ml Sherry

30 g Butter

Salz, schwarzer Pfeffer, Fett für die Form

 

Und so wird es gemacht:

 

Kaninchen waschen, trocken tupfen, zerteilen und in eine eingefettete Form legen. Backofen vorheizen (180 Grad, Umluft 150 Grad). Tomaten entkernen und in Scheiben schneiden. Mangold in fingerbreite Schnitze zerteilen. Die Zwiebeln grob und den Knoblauch fein schneiden und hacken. Die Orange ausdrücken. Das Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die Kaninchenteile anbraten, dabei immer wieder wenden. Die Lorbeerblätter, Knoblauch, Zimt und Anis mitschmoren. Alles in eine ofenfeste Form geben. In der Pfanne Mangold und die Tomatenscheiben in Orangensaft andünsten, mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Fleisch hinzugeben. Mit Geflügelfond und Sherry ablöschen, von der Pfanne lösen und über das Kaninchen gießen. Butterflocken auf das Fleisch geben, es abdecken und im Ofen etwa eine Stunde schmoren lassen. Wer Innereien mag, diese mit einem Esslöffel Olivenöl erhitzen, auf allen Seiten schnell bräunen, salzen, pfeffern und über das Kaninchen verteilen.

 

Als Beilagen passen gebackene Kartoffelecken und ein nicht zu trockener Weißwein. 

Die Jakobsmuschel

ein Gaumenerlebnis!

Rezept No. 1 – Jakobsmuschel nur mit Butter und einem Hauch von Knoblauch

 

Die Nuss und das Corail kurz von beiden Seiten in Olivenöl anbraten, doch Vorsicht, bitte sanft, nicht mit zu hoher Hitze! Kurz vor Ende der Garzeit ein kleines Stück Butter darauf platzieren, dann mit Salz und Pfeffer behutsam würzen und zuletzt einen kleinen Spritzer Zitrone dazugeben. Natürlich geht es auch weniger puristisch mit klein gehacktem Knoblauch und frischem Thymian.

 

 

Rezept No. 2 – Jakobsmuscheln überbacken im Ofen

 

Die ausgelöste Nuss und das Corail zurück in die Schale, eine Butterflocke darauf legen und mit Zitrone beträufeln, dann mit wenig Salz und Pfeffer würzen und im Ofen 5 Minuten goldbraun gratinieren. Semmelbrösel in Butter hellbraun rösten und darüber verteilen.

 

Rezept No. 3 – Jakobsmuscheln im Speckmantel

 

Es geht auch etwas aufwendiger! Zuerst die Marinade: aus Limettensaft, Öl, gehacktem Salbei, Salz, Pfeffer und edelsüßem Paprikapulver eine Marinade zaubern, die Jakobsmuscheln darin etwa 20 Minuten ziehen lassen. Den Räucherschinken in Längsstreifen schneiden und jeweils eine Nuss in einen Streifen Schinken einwickeln Die Jakobsmuscheln dann auf einen Holzspieß schieben, immer getrennt durch ein Salbeiblatt und in einer Pfanne mit zerlassener Butter goldgelb anbraten.

Conecho con cebollas

Kaninchen mit Zwiebeln

ein Rezept von Sven Dresselmann, nachzulesen im El Gustario de Mallorca und das tödliche Elixier.

 

Zutaten für 2 Personen:

 

1 frisches Kaninchen

6 rote Zwiebeln

2 EL brauner Zucker

1 guter Schuss Branda

Gemüsebrühe

Olivenöl

Butter

Salz

Pfeffer

 

Und so wird es gemacht:

 

Das Kaninchen (ohne Kopf und in der Mitte durchgeteilt) abwaschen und abtrocknen. In einer Kasserolle Olivenöl und etwas Butter heiß werden lassen. Die Kaninchenhälften scharf von allen Seiten anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen, dann aus der Kasserolle nehmen und kurz zur Seite stellen. Nun in der Kasserolle die geviertelten roten Zwiebeln zusammen mit dem braunen Zucker  anrösten, aber nicht dunkel werden lassen. Danach die Zwiebeln mit einem Brandy ablöschen – Vorsicht Feuergefahr! Die Kaninchenhälften wieder dazugeben und die Kasserolle mit Gemüsebrühe auffüllen. Alles mit Decken (leicht geöffnet) 40 Minuten köcheln lassen. Nun die Kaninchenhälften in eine Bratpfanne legen und im Backofen bei 120 Grad weitere 20 Minuten verweilen lassen (die Kaninchenstücke dürfen ruhig Farbe annehmen, braun bis dunkelbraun, jedoch nicht schwarz). In der Zwischenzeit die Zwiebeln in der verbliebenen Brühe (Bratenfond) mit dem Rührstab pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Kaninchenhälften aus dem Backofen nehmen, auf den Tellern zusammen mit der Soße anrichten. Hierzu passt Weißbrot oder Patatas bravas. 

Lengua con alcapparras

Zunge mit mallorquinischen Kapern

Kapern, Foto: (c) robynmac - fotolia.com
Kapern, Foto: (c) robynmac - fotolia.com

Zutaten für 4 Personen:

 

1 Zunge vom Rind, gepökelt, je nach Größe

2 Stücke Knollensellerie, klein gewürfelt

1 Stange Porree, in Ringen geschnitten

2 Zwiebeln

1 Lorbeerblatt

1 Nelke

1 Zweig Thymian

5 Körner Pfeffer

 

Für die Sauce:

 

1 Eigelb

100 g Sahne

50 g Butter

2 EL Mehl

200 ml Wein, weiß

300 ml Brühe vom Zungenknochen

Salz, Pfeffer

1 EL Kapern

 

 

Und so wird es gemacht:

 

Die Zungen 10 Minuten in kochendes Wasser geben, Wasser abgießen. Die Zunge mit den Zwiebeln, Karotten, Sellerie, Porree, Thymian und zerdrückten Pfefferkörnern in einem Topf mit einem Liter Wasser erhitzen und 2 ½ - 3 Std. kochen. Zunge aus dem Sud nehmen, kalt abspülen und schälen, dann in dünne Scheiben schneiden. Den Sud passieren. Eigelb und Sahne mischen. Butter und Mehl zu einer Mehlschwitze rühren. Mit Weißwein und der Brühe ablöschen. Bei schwacher Hitze zu einer sämigen Sauce kochen. Nach ca. 30 Minuten das mit Sahne verrührte Eigelb zugeben. Bis kurz vor das Kochen bringen, abschmecken und die Kapern unterrühren. Die Zungenscheiben mit der Sauce überziehen und servieren.

 

Rezept - Lengua con alcapparras
Rezept_Zunge mit Kapern.pdf
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Paella Valenciana

die ursprüngliche Version des spanischen Reisgerichtes

Spanische Paella, Foto: (c) Kei U-fotolia.com
Spanische Paella, Foto: (c) Kei U-fotolia.com

Zutaten für 4 Personen:

 

600 g Hühnerkeulen

600 g Kaninchen

4 EL edelsüßer Paprika

4 g Safran

12 geschälte Tomaten

12 mittelgroße Zwiebeln

4 Knollen Knoblauch

2 Tassen Reis

4 EL Erbsen

4 mittelgroße Karotten

4 Zitronen

Olivenöl, Rosmarin, etwas Salz und Pfeffer

 

 

Und so wird es gemacht:

 

In einer Paellapfanne oder in einer anderen ausreichend großen, flachen Pfanne das Olivenöl stark erhitzen. Die Hühnerbeine und Kaninchenstücke zerteilen und in die Pfanne legen. Das Fleisch kurz anbraten. Dann die kleingeschnittenen Zwiebeln und die Knoblauchzehen hinzu geben. Das ganze wird kurz angebraten, dann kommen die klein geschnittenen Karotten hinzu und die Hitze wird reduziert. Geschälte Tomaten dazu und mit vier Tassen Wasser angießen. Das Ganze etwas salzen und pfeffern, fünf Minuten köcheln lassen.

 

Erst jetzt den Reis und den Safran in die Pfanne tun. Die Paella nun zehn Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Ab jetzt nicht mehr umrühren! Sie ist fertig, wenn das Wasser so gut wie aufgesogen ist. Der Reis sollte gar aber auf jeden Fall noch bissfest sein. Rosmarinzweige, die während der letzten Minuten auf den Reis gelegt werden, geben der Paella einen zusätzlichen mediterranen Geschmack. Vor dem Servieren sollte die Reispfanne noch ungefähr zehn Minuten zugedeckt ruhen.

 

Jede Portion Paella mit mehreren Vierteln Zitrone serviert. Es können zusätzlich auch noch Paprikastreifen mitgegart werden. Bis auf Kartoffeln eignet sich jedes Gemüse zur Verwendung in einer Paella.

 

 

Rezept Paella Valenciana
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Fideuá mit Seeteufel und Garnelen

Die kleine Schwester der Paella

(c) BIBOY2014
(c) BIBOY2014

Zutaten für 4 Personen:

 

3 Paprikaschoten in unterschiedlichen Farben

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

750 g Tomaten

200 g rohe Garnelen, ohne Kopf, aber mit Schale

500g Fischfilet (Seeteufel, wahlweise auch Kabeljau)

4 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

5-6 Fäden Safran

1-2 TL Edelsüß-Paprika

400 ml Fischfond

300 g Fadennudeln (Fideos)

5-6 Stiele Petersilie

 

Und so wird es gemacht:

 

Paprika putzen, waschen und in dünne Streifen schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln, ebenso die Tomaten waschen und würfeln. Garnelen schälen, aber die Schwanzflosse dranlassen, am Rücken einritzen und entdarmen, falls noch nicht geschehen, dann waschen und trocken tupfen. Den Fisch ebenfalls waschen, trockentupfen und in Würfel schneiden. 3 EL öl in eine ofenfeste Pfanne geben und erhitzen. Fisch und Garnelen darin pro Seite ca. 1 Minute braten und mit Salz und Pfeffer würzen, danach herausnehmen. In der Pfanne 1 EL Öl dazugeben, erneut erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Paprika darin anbraten. Tomaten hinzugeben und ca. 10 Minuten schmoren lassen. Mit Salz, Pfeffer, Edelsüß-Paprika und Safran würzen. Fischfond und 300ml Wasser angießen und aufkochen. Danach die Nudeln hinzugeben und unter mehrmaligem Rühren 8-10 Minuten garen lassen. Den Fisch und die Garnelen darauf verteilen. Die Pfanne nun in den heißen Herd schieben: E-Herd: 175°C/Umluft oder 150°C/Gas, Stufe 3, 15-20 Minuten backen. Petersilie waschen, fein schneiden und darüber streuen. Wer seine Fideuá noch etwas aufpeppen möchte kann natürlich auch noch gegarte Miesmuscheln und Venusmuschen dazu tun.

 

Dazu passt ein trockener spanischer Rotwein vorzüglich, beispielsweise ein Tempranillo.

Zur Geschichte der Fideuá mehr unter Esskultur!

Schwammerlsuppe

eine Delikatesse aus Österreich und Bayern.

(c) Marek Gottschalk- fotolia.com
(c) Marek Gottschalk- fotolia.com

Zutaten für 4 Personen:

 

40 g Butter

1 großer Erdapfel (Kartoffel)

1 Knoblauchzehe

1 Prise Majoran

2 EL Mehl

1 EL Petersilie

300 g Pilze, gemischt

1 Prise Salz

1 Becher Sauerrahm

1 Liter Wasser

50 g Zwiebeln

 

 

 

Und so wird es gemacht:

 

Zwiebeln und Knoblauch schälen und in kleine Stücke schneiden. Fett in der Pfanne erhitzen und beides anschwitzen. Die Pilze gründlich putzen, gegebenenfalls klein schneiden und dazugeben. Petersilie und Majoran hinzufügen und alles bei kleiner Flamme ca. 5 Minuten braten. Immer wieder umrühren! Mit Wasser aufgießen und zum Kochen bringen. Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden, dann in die Suppe geben. Alles ca. 15 Minuten auf mittlerer Hitze kochen. Rahm, Salz und Mehl in einer kleinen Schüssel gut verrühren und in die Suppe einrühren. Fertig!

 

Guten Hunger!

 

Rezept Schwammerlsuppe
Rezept_Schwammerlsuppe.pdf
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Gänsefutter

eine weiße Bohnensuppe, die nichts mit einer Gans gemein hat.

(c) tunedin - fotolia.com
(c) tunedin - fotolia.com

Zutaten für 4 Personen:

 

1 Dose Bohnen, weiß mit Saft

½ Dose Möhren, abgetropft, klein geschnitten

¾ Liter Wasser

400 g Kartoffeln gewürfelt

1 Bund Suppengrün

1 große Zwiebel, in grobe Würfel geschnitten

4 Mettwürstchen, in Scheiben geschnitten

2 EL Petersilie, getrocknet

Salz, Pfeffer, Zucker

Mehl oder Speisestärke zum Andicken

 

 

 

 

Und so wird es gemacht:

 

Die Mettwurstscheiben im Wasser bei mittlerer Hitze weichkochen. Das dauert ca. 45 Minuten. Dann die Kartoffelwürfel, das kleingeschnittene Suppengrün und die Zwiebelstücke dazugeben und ca. 20 Minuten garen. Nun die Dose Bohnen mit Saft und die Möhren hinzufügen, aufkochen lassen und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Die Petersilie einstreuen und das Ganze mit etwas Mehl oder Stärke andicken. Deftig und sättigend, ideal für die kalten Monate.

 

Rezept Gänsefutter
Rezept_Gänsefutter.pdf
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Aalsuppe

eine Hamburger Spezialität.

(c) fotofund - fotolia.com
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Der Legende nach soll die traditionelle Aalsuppe ohne Fisch gewesen sein. Lediglich aus Rücksicht auf die Gäste der Stadt wurde angeordnet, sie mit Fisch zu servieren. Eine nette Geschichte, doch bei weitem nicht belegt und wenn man dann noch bedenkt, dass der Aal früher ein

Arme-Leute-Essen war, passt es ganz wunderbar zu dieser Suppe, deren Namen aus dem Plattdeutschen stammen soll und so viel bedeutet, wie „alles rein“.

 

Zutaten für 6 Personen:

 

500 g gemischtes Backobst

1 Knochen, Katenschinken mit viel Fleisch dran

ein bisschen Schwarte vom Schinken

ein bisschen Fleisch vom Schinken

2 ½ Liter Fleischbrühe

1 Bund Bohnenkraut

1 Bund Petersilie

1 Bund Dill

1 Staudensellerie

250 g Möhren

1 Stange Porree

300 g frische Erbsen oder aus der Dose

1 frischer Aal, ca. 500g, küchenfertig

20 cl Weißwein, trocken

1 Lorbeerblatt

Salz, etwas Zucker und Essig, glatte Petersilie

 

Und so wird es gemacht:

 

Das Backobst über Nacht in einer Schüssel in Wasser einweichen. Den Sellerie waschen, trocknen, schälen, in Würfel schneiden und die Schale aufbewahren. Die Möhren waschen, schälen und in Würfel schneiden. Auch hier die Schalen zurückbehalten. Wasser in einem Topf erhitzen und aufkochen lassen, dann den Schinkenknochen in das Wasser geben und 5 Minuten kochen lassen. Die Schwarte und die Schinkenstücke dazugeben. ohnenkraut, Petersilie und Dill in die Suppe geben, ebenso die Schalen von Sellerie und Möhren in den Topf geben. Den Topf schließen und alles 1 Stunde köcheln lassen. Das Fett aus der Brühe schöpfen, dann die Brühe durch ein Sieb wieder in den Topf geben. Das Fleisch von dem Knochen lösen und zusammen mit dem anderen Fleisch des Schinkens klein schneiden und erneut in die Brühe geben. Nun die Erbsen, Sellerie- und Möhrenwürfel in die Brühe tun und diese 20 Minuten köcheln lassen. Den Aal in 4 cm große Stücke schneiden. Etwas Wasser in einem Topf erhitzen, Wein, das Lorbeerblatt, Salz, Pfeffer, Zucker und den Aal hineingeben. Alles 20 Minuten köcheln lassen. Den Aal aus dem Sud nehmen, klein schneiden und den Fisch zusammen mit dem Sud in die Suppe geben. Mit Zucker und Essig abschmecken. Dann die Suppe nochmals aufkochen lassen. Die Petersilie waschen und hacken und über die Suppe geben. Nach rund zwei Stunden ist es geschafft! Dazu passt sehr gut Baguette oder Ciabatta.

 

Aalsuppe
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Couscous mit Lamm - Kuskusi bel Allusch

eine Empfehlung von Casa Gustosa

(c) Marco Mayer - fotolia.com
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Zutaten für 4 Personen:

 

Couscoustopf, sogenannte Couscousière

500 g Lammfleisch aus der Keule

250 g Couscous

80 ml Olivenöl

2 Zwiebeln, mittelgroß

200 g Kürbis oder Zucchini

4 Karotten, mittelgroß

2 Rüben, klein

100 g Kichererbsen Glas oder Dose

4 EL Tomatenmark

1 EL Harrisa, 1 TL Ras El Hanout, marokkanische Gewürze

Salz, 1/2 TL schwarzer Pfeffer, gemahlen

50 g Butter

 

 

 

Und so wird es gemacht:

 

Couscous in einer großen Schüssel verteilen und mit circa 200 Milliliter Wasser sowie einer Prise Salz leicht befeuchten und bis zur doppelten Menge quellen lassen. Gut durchmischen und zwischen den Handflächen reiben damit alle Körner gleichmäßig befeuchtet werden. Das Fleisch in gleich große Stücke schneiden, mit Salz, Pfeffer, Harissa und Ras El Hanout würzen. Zwiebel klein schneiden. Olivenöl im Topf erhitzen, Fleisch und Zwiebelstücke anschmoren. Tomatenmark in einer in einer Tasse Wasser auflösen und hinzufügen. Alles circa 20 Minuten unter Rühren köcheln lassen. 2,5 Liter Wasser angießen, aufkochen und bei kleiner Flamme weiter köcheln lassen.

 

Das gequollene Couscous in das Oberteil des Couscoustopf geben und im Dampf über dem Saucentopf garen. Wenn der Dampf durch den Couscous heraustritt circa 20 bis 30 Minuten ohne Deckel kochen lassen. Jetzt das Oberteil des Couscoustopfs abnehmen und den Saucentopf weiter kochen lassen. Den gedämpften Couscous in eine Schüssel geben und nochmals mit 1 Tasse Wasser anfeuchten. Gut zwischen den Handflächen reiben und - falls vorhanden - Klümpchen beseitigen. Circa 5 Minuten abkühlen lassen. Gewaschenes und klein geschnittenes Gemüse und Kichererbsen zum Fleisch geben und weiterkochen. Den Couscous wieder aufsetzen. Die 2. Kochzeit dauert nach Austritt des Dampfes ca. 30 Minuten. Den Couscous in eine große Schale geben und per Hand mit extra Butter vermischen. Coucous auf die Teller geben. Fleisch und Gemüse aus der Sauce nehmen und diese auf den Coucous gießen. Zum Schluss Fleischstücke und Gemüse arrangieren und servieren.

 

Guten Appetit,

 

wünscht Rachid Hyder, der uns das Rezept freundlicher Weise zur Verfügung gestellt hat.

 

www.casagustosa.de

Rezept Casa Gustosa
Couscous mit Lamm - Kuskusi bel Allusch
Rezept_Casa_Gustosa_Couscous.pdf
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Bifes de Atum á Madeirense - Thunfischfilet nach Madeira Art

eine Empfehlung von Rio Douro

(c) photocrew - fotolia.com
(c) photocrew - fotolia.com

Zutaten für 5-6 Personen:

 

1 kg Thunfisch

 

Marinade:

1 Prise Salz

1 Priese Pfeffer

4 El natives Olivenöl

2 - 3 Stängel gehackte Petersilie,

1 gute Priese Oregano

1 Lorbeerblatt

1 Knoblauchzehe

100 ml Essig

 

Sauce:

1 El Mehl

Weißwein

Pfeffer aus der Mühle

Salz

 

 

Und so wird es gemacht:

 

Den Thunfisch in 2,5 cm dicke Scheiben schneiden, unter fließendem, kalten Wasser abspülen, mit Küchenkrepp trocken tupfen, salzen und pfeffern. Olivenöl, Essig, zerdrückter Knoblauch, Lorbeerblatt, Pfeffer, Petersilie und eine Prise Oregano und eine Prise Salz in eine Schüssel geben und gut durchmischen. Die Thunfischfilets in die Marinade legen und zwischendurch einige Male wenden. Nach zwei Stunden die Filets aus der Marinade herausnehmen. In einer Pfanne Olivenöl auf ca. zweidrittel hoher Flamme erhitzen und darin die Filets 3 - 4 Min. von beiden Seite scharf anbraten. Die Thunfischfilets aus der Pfanne nehmen und warm stellen.

 

Mit der verbliebenen Marinade die Pfanne ablöschen und 5 Min. leicht köcheln lassen und dabei etwas Weißwein hinzugeben bis genügend Flüssigkeit für die Sauce vorhanden ist. Einen kleinen Löffel Mehl mit Wasser verdünnen. Die Marinade durch ein feines Sieb schlagen und unter Hinzugabe des in Wasser aufgelösten Mehls, kurz aufkochen. Die Sauce mit frisch gemahlenen Pfeffer und Salz abschmecken. Die Thunfischfilets mit der Sauce auf vorgewärmte Teller anrichten, mit der restlichen Petersilie garnieren und servieren.

 

Dazu passt sehr gut ein knackiger, gemischter Salat und gebratene Kartoffelscheiben.

 

Der Weintipp der Autorinnen: Entweder ein fruchtiger Foral oder ein etwas kräftiger Rosé.

 

Bom Apetite,

 

wünscht Antonio Jesus, der uns das Rezept freundlicher Weise zur Verfügung gestellt hat.

 

www.douro-restaurant.de

 

Rezept Douro
Bifes de Atum á Madeirense - Thunfischfilet nach Madeira Art
Rezept_Douro_Thunfisch_Madeira_Art.pdf
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Brigitte Lamberts

info@brigitte-lamberts.de

Brigitte Lamberts - Tatort Mallorca bei Facebook

Trailer - El Gustario No. 2

Trailer - El Gustario No. 1

Mörderisches Duett
Brigitte Lamberts

Annette Reiter

info@moerderisches-duett.de

Das mörderische Duett bei

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Trailer Düsseldorf-Krimis